E-Paper Türschild mit ESP8266

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08.09.2018

Nach meinen ersten Versuchen, das E-Paper-Display mit einem Raspi anzusteuern habe ich nunmehr den Schritt gewagt und - durch die ersten Erfolge mit der WLAN-Steckdose unvorsichtig geworden - erste Versuche mit der Ansteuerung durch einen ESP gemacht.

Der Artikel in der c't, der mich überhaupt auf die Idee brachte, das mal auszuprobieren handelte von der Umsetzung mittels des moderneren ESP32 - aber das ist ja feige: Ich wollte das mit dem ESP8266 versuchen. Nach einiger Suche entschied ich mich für einen Wemos (bzw. einen seiner Klone. Dazu gibt es noch einen passenden Adapter zum Anschluss (und zum Laden) eines LiPoly-Akkus als Spannungsquelle. Kombiniert mit dem Seep-Sleep-Mode des ESP macht das ein interessantes Paket.

Ich fand auch schnell ein Projekt, das diese Konfiguration benutzte und in dem Github-Repository einige interessante Ideen - aber ich wollte etwas neues: Im ursprünglichen Projekt wird PHP eingesetzt, was bei mir sofort Fieberbläschen erzeugt. Außerdem wurde das auf dem Server erstellte Bild in ein proprietäres Zwischenformat umgewandelt - dabei gibt es doch schon seit Urzeiten ein Format für Schwarz-Weiß-Bilder namens PBM.

Mein Ziel war also: Auf Seite des ESP sollte der Code so angepasst werden, dass er normales PBM-Format lesen und verstehen sollte. Auf der Serverseite sollte der Code als Python-Skript entstehen, das aus einem CSV-File eine Graphik entsteht, die dann in einem Apache-Webserver abgelegt wird, von wo sie der ESP laden kann.

All das habe ich in einem Github-Repository abgelegt und zur Verfügung gestellt.

Und als abschließende Bemerkung: Das Repository, in dem ich mich für den ESP8266-Anteil inspirieren ließ, hatte eine nicht optimale Variante zum Lesen aus dem Socket implementiert. Ich habe dafür einen Push-Request eingestellt.

Artikel, die hierher verlinken

Max7119 NTP Uhr

01.03.2020

Nach meinen Erfolgen mit E-Paper und WLAN-Steckdosen dachte ich mir, dass es an der Zeit sei, etwas neues auszuprobieren...

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Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muß damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...

PS: Meine öffentlichen GitHub-Repositories findet man hier - meine öffentlichen GitLab-Repositories finden sich dagegen hier.