Roadmap I Alarmmonitoring

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12.10.2016

Der Alarmmonitor wird erweitert: Die Benachrichtigung erfolgt jetzt nicht mehr allein über SMS, sondern zusätzlich über Jabber (XMPP). Weiterhin wird das System mit einer Wissensdatenbank integriert.

Integration Jabber

Bisher wird in dem vorgestellten System eine Alarmierung über SMS vorgenommen, damit man die Informationen auch dann zuverlässig erhält, wenn es zu einem Ausfall von Intranet, WLAN oder DSL kommt.

Aus Kostenersparnisgründen wird auf eine Alarmierung so lange verzichtet, wie die letzte Alarmierung noch nicht quittiert wurde. Das bedeutet, dass man nicht darüber informiert wird, wenn sich ein Fehler von selbst wieder behoben hat.

Nach Inspiration aus dem Internet wurde festgelegt, dass Jabber, bzw. XMPP als zusätzliche Alarmierungsinfrastruktur integriert wird: Da dafür keine Kosten pro versendeter Botschaft anfallen, kann man öfter Alarmierungsmeldungen versenden - muss natürlich immer neachten, dass dieser Weg der Alarmierung immer eine Internetverfügbarkeit voraussetzt.

Diese kann man sicherstellen, indem man für das als Alarmierungsschnittstelle benutzte Android- Gerät eine Sim-Karte, bzw. einen Vertrag mit ausreichendem Datenvolumen anschafft.

Über das Protokoll XMPP ist es auch möglich, mit dem System zu interagieren: Beispielsweise ist es möglich, Schlüsselwörter zu vereinbaren, die bei Empfang bestimmte Aktionen auslösen.

Im einfachsten Fall könnte man sich vorstellen, dass man damit abfragen kann, ob der gemeldete Fehlerfall tatsächlich noch existiert. Das System würde auf eine empfangene Jabber-Message mit dem Inhalt QUERY also mit dem aktuellen Fehlerstatus antworten.

Integration Wissensdatenbank

Wir betreiben im Unternehmen eine Wissensdatenbank, in die unter anderem die Vorgehen und Checklisten für verschiedene Incidents eingetragen werden. Die Alarmierungslösung wird dahingehend erweitert, dass es möglich sein wird, auf bestimmte Schlüsselbegriffe der Alarmmeldungen URLs zu hinterlegen. Damit tauchen diese URLs als anklickbare Komponenten auf dem Mobilgerät auf, das die Meldung empfängt. Der zuständige Service-Techniker kann auf diesen Hyperlink klicken und ihn im Browser öffnen. Er erhält damit unmittelbar Zugriff auf Hintergrundinformationen und Lösungsstrategien zu den jeweiligen Problembildern.

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Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muß damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...

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