RustDesk im Docker-Zoo

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27.09.2022

Und wieder ist ein neuer Container in meinen Docker-Zoo aufgenomen worden.

Ein Kollege hat mich auf eine freie Alternative zu Teamviewer aufmerksam gemacht: RustDesk.

Dieses Projekt liefert eine wunderbare Anleitung, wie man das System self-hosted mittels docker-compose so nutzen kann, dass die anfallenden Daten nur über eigene Server laufen. Ein erster Praxistest verlief vielversprechend - wobei man sagen muss, dass die Löhnware TeamViewer die Nase doch noch ein klein wenig vorn hat:

Startet derjenige, der den Bildschirm teilen möchte, die portable Version, so kann der aus der Ferne Hilfe leistende keine Anwendungen starten, dei erhöhte Rechte verlangen - und er kann auch den Rechner nicht fernsteuern, solange eine solche Anwendung geöffnet ist. Dies ist erst dann möglich, wenn auf dem zu steuernden Rechner nicht die portable Version benutzt wird, sondern RustDesk im System installiert wurde.

Ansonsten ist der Funktionsumfang wie erwartet ohne Lücken - auch die Möglichkeit, den Bildschirm nicht nur für andere Rechner, sondern auch für Mobilgeräte freizugeben erscheint zeitgemäß und funktioniert gut - naturgemäß sind die Möglichkeiten zur Steuerung des PCs von einem Mobilgerät aus eher eingeschränkt...

Aus meiner Sicht wäre es noch luxuriöser wenn man - bei Nutzung der self-hosted Lösung, die aber kein Muss ist - eine entsprechende portable Version bereitstellen könnte, die sich automatisch über den eigenen ID-Server verbindet, sodass der Hilfe Suchende nicht gezwungen ist, zunächst die Serverkonfiguration von Hand vorzunehmen.

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Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...

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